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TU Berlin

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Die Nachwuchsgruppe FANS ist mit dem Fachgebiet der Arbeits-, Ingenieur- und Organisationspsychologie von Prof. Manzey assoziiert.

 

 

Ausgangssituation | Ältere Verkehrsteilnehmer ohne Assistenzsystem
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In Städten ist über die Hälfte aller Fußgängerinnen und Fußgänger, die Opfer eines Verkehrsunfalls werden, älter als 65 Jahre. Diese Unfälle haben bei älteren Menschen häufig schwerwiegendere Folgen als bei jüngeren. Darüber hinaus können sie auch das subjektive Sicherheitsempfinden reduzieren und dadurch die Mobilität älterer Menschen beeinträchtigen.

Das Ziel des Projekts FANS ist die nutzerorientierte Gestaltung, Entwicklung und Evaluation eines Fußgänger-Assistenzsystems für ältere Menschen zur Vermeidung von Unfällen im Straßenverkehr und zur Verbesserung der Mobilität unter Berücksichtigung der speziellen Erfordernisse der Zielgruppe sowie der Umwelt.

Montage des Fußgänger-Assistenzsystems am Rollator.
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Zur Realisierung eines problemadäquaten technischen Begleitsystems im Straßenverkehr verfolgt das Projekt einen interdisziplinären und menschzentrierten Forschungs- und Entwicklungsansatz, bei dem der Prozess der Technikgenese ganzheitlich in einen stadtplanerischen und verkehrspolitischen Kontext integriert ist. Zur Entwicklung eines prototypischen Fußgänger-Assistenzsystems wird Grundlagenforschung zu wichtigen Human Factors Aspekten der Mensch-Technik-Interaktion und zu physiologischen und psychologischen Voraussetzungen älterer Menschen mit Anwendungsforschung zu Sensor-Netzen und Smart Hybrid Prototyping kombiniert.

Der neue Rollator mit dem integrierten Assistenzsystem.
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Unter Berücksichtigung der so gewonnenen Erkenntnisse wird ein Fußgänger-Assistenzsystem entwickelt, das älteren Nutzern bei der Bewältigung der Anforderungen des Straßenverkehrs assistiert.

Durch die Nutzung des Rollators mit dem integrierten Assistenzsystem den Straßenverkehr sicherer bewältigen.
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Mithilfe der Nutzung eines solchen Fußgänger-Assistenzsystems soll die subjektive und objektive Sicherheit älterer Fußgänger erhöht werden, indem die Zahl der Vorfälle und Unfälle reduziert wird und das Vertrauen in die eigene Verkehrstüchtigkeit gesteigert wird. Dadurch soll es älteren Menschen ermöglicht werden, angstfreier und unfallfreier am Straßenverkehr und damit am gesellschaftlichen Alltagsleben teilzunehmen.

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